Der VoteBroker Co-Pilot ist live – früher als ursprünglich geplant

in #deutsch11 days ago

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In den vergangenen Wochen hat sich mein Alltag ziemlich verändert.

Zwischen meiner Arbeit mit KI, Datenmodellen, Attributen und Datentypdefinitionen schaffe ich es mittlerweile oft erst spät am Abend in meine eigentliche Freizeit. Teilweise war es bereits 23 Uhr, bevor ich überhaupt dazu kam, VoteBroker zu öffnen.

Das Problem dabei: Zu diesem Zeitpunkt waren viele interessante Beiträge bereits gevotet oder für meine Strategie nicht mehr attraktiv. An manchen Abenden fand ich mit VoteBroker nur noch einen einzigen passenden Vote.

Das lag nicht am Modell. VoteBroker erkannte weiterhin gute Kandidaten – ich war schlicht zu spät, um die Ergebnisse noch sinnvoll zu nutzen.

Deshalb habe ich den Co-Piloten vorgezogen

Eigentlich sollte das autonome Voting erst in einer späteren Entwicklungsphase kommen. Da meine eigene Verfügbarkeit inzwischen aber zum größten Engpass geworden war, habe ich diese Funktion vorgezogen.

Der Co-Pilot übernimmt nun die vom Modell positiv bewerteten Kandidaten und setzt die Votes selbstständig ab. Dabei arbeitet er weiterhin innerhalb meiner Strategie und besitzt klare Sicherheitsgrenzen:

  • Das Vote-Weight ist begrenzt.
  • Die verfügbare Voting Power wird überwacht.
  • Unterhalb einer definierten Grenze pausiert der Co-Pilot.
  • Jeder Vote wird weiterhin protokolliert und bleibt nachvollziehbar.

Der erste echte Live-Tag verlief bereits sehr vielversprechend:

  • 29 Votes
  • 28 verschiedene Autoren
  • 15 autonome Durchläufe
  • Keine auffälligen Fehlentscheidungen oder technischen Probleme

Der wichtigste Schritt ist damit geschafft: Der Co-Pilot kann zuverlässig Kandidaten finden, Entscheidungen ausführen und echte Votes auf der Blockchain absetzen.

Vielleicht etwas zu vorsichtig

Für den ersten Live-Test hatte ich die Vote-Weights bewusst niedrig angesetzt. Viele Votes wurden zunächst nur mit etwa 10 oder 20 Prozent abgegeben.

Das war für den sicheren Einstieg sinnvoll. Dadurch konnte ich testen, ob Auswahl, Ausführung, Protokollierung und der Schutz der Voting Power korrekt funktionieren, ohne sofort viel Voting Power zu riskieren.

Das Ergebnis zeigt allerdings auch, dass der Co-Pilot momentan noch deutlich zu vorsichtig arbeitet: Trotz der vielen Votes lag die Voting Power weiterhin bei ungefähr 99 bis 100 Prozent.

Die vorhandene Kapazität wurde also kaum genutzt.

Technisch funktioniert das System – jetzt müssen wir lernen, wie stark eine gute Entscheidung gevotet werden sollte.

Der nächste Schritt: dynamische Vote-Weights

Die Gewichtung soll künftig stärker von zwei Faktoren abhängen:

  1. Wie sicher ist sich das v4-Modell bei seiner Entscheidung?
  2. Wie viel Voting Power steht aktuell zur Verfügung?

Bei nahezu voller Voting Power können gute Kandidaten deutlich stärker unterstützt werden. Nähert sich die Voting Power dagegen der festgelegten Untergrenze, werden die Gewichte reduziert oder das Voting vorübergehend pausiert.

Damit soll der Co-Pilot nicht einfach möglichst viele Votes setzen, sondern die vorhandene Voting Power sinnvoll auf die besten gefundenen Beiträge verteilen.

Die kommende Woche wird deshalb besonders interessant. Ich möchte beobachten:

  • wie sich die dynamischeren Gewichte auf die Voting Power auswirken,
  • wie sich die erwarteten Curation Rewards entwickeln,
  • ob die Auswahlqualität auch im dauerhaften Live-Betrieb stabil bleibt,
  • und wie viele gute Beiträge VoteBroker findet, während ich selbst mit anderen Dingen beschäftigt bin.

Der Co-Pilot ist damit nicht mehr nur ein theoretischer Plan oder ein Shadow-Mode-Experiment.

Er votet jetzt wirklich.

Und nachdem wir zunächst getestet haben, ob er zuverlässig handeln kann, geht es nun darum, wie effizient er seine Entscheidungen umsetzt.