Fast 30€ für bisschen Alltag – und es wird erst der Anfang sein

in #deutsch14 hours ago

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Heute nach Feierabend im Praktikum noch kurz in den K+K gefahren.
Ich mache aktuell ein Praktikum in einem Consulting-Unternehmen in einer anderen Stadt, also ganz normaler Alltag: langer Tag, bisschen Stress, auf dem Rückweg noch schnell einkaufen.

Was nehme ich mit?

  • 1x 50g Drum Tabak
  • Blättchen
  • 1x Sixpack Cola
  • 1x 4er RedBull

An der Kasse dann kurz auf den Preis geschaut:

Fast 30 Euro.

Und nein, wir reden hier nicht von Luxusartikeln, einem Restaurantbesuch oder irgendeinem teuren Hobby. Wir reden von ein bisschen Tabak, Getränken und Alltagskram.

50g Drum mittlerweile bei 13,50 €.

Da fragt man sich langsam ernsthaft, ob in Berlin eigentlich noch irgendwer versteht, wie normale Menschen leben. Denn diese Preisentwicklung kommt ja nicht einfach „vom Markt“. Der Staat verdient mittlerweile an allem mit: Energiesteuern, CO₂-Abgaben, Mehrwertsteuer, Tabaksteuer — und jetzt stehen bereits die nächsten Belastungen im Raum: höhere Tabaksteuer und Zuckersteuer.

Verkauft wird das Ganze natürlich als:

  • Gesundheitspolitik
  • Lenkungseffekt
  • Verantwortung
  • Klimaschutz

Am Ende bedeutet es für viele Bürger aber schlicht: Der Alltag wird immer teurer.

Und genau das erzeugt mittlerweile bei vielen Menschen Wut. Nicht nur wegen eines einzelnen Produkts, sondern wegen des Gesamtgefühls: Arbeiten, leisten, funktionieren — und trotzdem merkt man jeden Monat stärker, wie einem finanziell die Luft genommen wird.

Und genau da beginnt bei mir langsam ein ernsthaft ungutes Gefühl. Nicht, weil ich mir heute keine Cola oder keinen Tabak mehr leisten könnte — sondern weil inzwischen überhaupt keine echte Planbarkeit mehr existiert. Man hat nur noch die Gewissheit, dass alles weiter teurer wird.

Der CO₂-Preis lag 2021 noch bei 25 € pro Tonne. 2025 bereits bei 55 €. Für 2026 und 2027 liegt der politische Korridor schon bei bis zu 65 € pro Tonne. Und ab 2028 soll der Preis dann weitgehend marktbasiert im europäischen Emissionshandel entstehen. Prognosen gehen teilweise bereits von 120 bis 200 € pro Tonne bis 2030 aus.

Und genau da frage ich mich: Wo sollen diese Preise eigentlich noch hin?

Wenn heute schon ein einfacher 50g Drum 13,50 € kostet und gleichzeitig weitere Tabaksteuer-Erhöhungen diskutiert werden, dann braucht man kein Wirtschaftsexperte zu sein, um zu ahnen, wo das endet. Bei 20 € für ein Päckchen Tabak? 25 €? Gleichzeitig werden Energie, Heizen, Transport und Lebensmittel durch immer höhere Abgaben ebenfalls weiter verteuert.

Viele Bürger haben mittlerweile nicht mehr das Gefühl, dass Politik ihren Alltag schützt oder planbarer macht. Sondern dass man finanziell Schritt für Schritt immer stärker unter Druck gerät — während gleichzeitig erzählt wird, das alles sei alternativlos und „für das große Ganze“.

Und genau dieses Gefühl erzeugt mittlerweile bei vielen Menschen nicht mehr Vertrauen, sondern Existenzangst.

#SteuerWahnsinn #Abgabenstaat #Lebenshaltungskosten #Politikversagen #Deutschland #Inflation #CO2Preis #Steemit

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Lass den Tabak weg und hör das Rauchen auf.

Suche Dir andere Wege der Entspannung.

Es gibt so vieles was Du stattdessen machen kannst.

Bäume umarmen! Dich in eine Wiese legen oder wie Churchill jeden Tag 2 Stunden Mauern oder Malen.

Vorteil: Du lebst nicht nur 20!Jahre länger - Du wirst auch nicht Elend krepieren.

Probiere es aus. Am meisten ärgert sich dann die Junta...